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Kath. Kindergarten St. Martin - Mömbris Dörnsteinbach
> Unser Leitbild und Ziele
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Qualitätspolitik
I. Unser Leitbild Wir betrachten unsere Einrichtung als erweiterten Lebensraum für Kinder, in dem sie Gemeinschaft erleben, sich wohlfühlen und sich weiterentwickeln können. Unser gesellschaftlicher Auftrag lautet Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern. Die Erfüllung unseres Auftrages orientiert sich zum einen an den gesetzlichen Vorgaben und am christlichen Menschenbild. Demzufolge ist jeder Mensch ein Ebenbild Gottes, ein einzigartiges und unverwechselbares, also individuelles Geschöpf. Er ist eine Einheit von Körper, Geist und Seele. Er ist auf die Gemeinschaft anderer Menschen angewiesen. Gleichzeitig ist er in seine Umwelt eingebunden, die ihm Raum gibt zum Dasein und die Möglichkeit gewährt, sein Leben zu gestalten und zu verwirklichen. Der Mensch besitzt eine unantastbare Würde. So sind Achtung, Toleranz und Offenheit allen Kindern und Eltern gegenüber die Grundlage für alle Begegnungen. Gottes Ebenbild zu sein beinhaltet auch, dass der Mensch selbstverantwortlich handeln darf und sein Leben selbst formen kann. Damit dies gelingen kann, bieten wir unseren Kindern unterstützend eine ganzheitliche Förderung an, die den kompletten Menschen mit Körper, Geist und Seele einschließt. Sie werden ihrem jeweiligen Entwicklungsstand gefördert, nach dem Leitsatz von Maria Montessori: „Hilf mir, es selbst zu tun.“ Diese Förderung geschieht in Liebe, Würde, Geborgenheit und Sicherheit, die ihnen Menschen vermitteln, die für sie da sind und für ihre elementaren Grundbedürfnisse sorgen. Dabei ist das Christliche fester Bestandteil unserer Arbeit: wir schaffen Räume, um Glauben erfahrbar zu machen; wir feiern die Feste im Jahreskreis, pflegen Rituale und Bräuche, bieten religiöse Bilderbücher, Lieder, Erzählungen, Gebete ... an und gehen auf die religiösen Fragen unserer Kinder ein. So haben sie die Möglichkeit, sich ihrer eigenen Religiosität bewusst zu werden und sie wahrzunehmen. Indem wir ihnen christliche Werte vorleben und christliche Inhalte vermitteln, helfen wir ihnen eine liebevolle Beziehung zu Gott und der Schöpfung zu entwickeln und ihr Achtung und Wertschätzung entgegenzubringen. Wir verstehen uns bewusst als christlichen Kindergarten. Das wird schon durch unseren Namen und durch das Kreuz in unserem Gruppenraum deutlich. Glaube ist aber für uns immer freiwillig, daher werden auch Andersgläubige oder Nichtgläubige in unsere Einrichtung aufgenommen, akzeptiert und als gleichwertig gesehen und behandelt. II. Grundsätze und QualitätszieleDie nachfolgenden Grundsätze und übergeordneten Qualitätsziele sind im vorgenannten Kontext zu verstehen. Alles was im Folgenden bezogen auf Personen gesagt wird, gilt selbstverständlich für Frauen und Männer gleichermaßen und ohne Unterschiede. Übergeordnete QualitätszieleIn Bezug auf unsere vorrangigen Aufgaben und Absichten und im Rahmen unserer Qualitätspolitik finden folgende übergeordneten Qualitätsziele besondere Beachtung:
1. Achtung des Menschen als eigenständige PersönlichkeitDie Begleitung des Kindes in seiner Entwicklung der Persönlichkeit ist unser christlicher und gesetzlicher Auftrag. Die Selbständigkeit unserer Kinder ist dabei ein stetiger Entwicklungsprozess. Unser Anliegen ist es, jeden Einzelnen dabei zu unterstützen, nach dem Leitsatz von Maria Montessori: „Hilf mir, es selbst zu tun“. Jedes Kind wird als individuelles, unverwechselbares Geschöpf in seiner Persönlichkeit und Eigenständigkeit respektiert, angenommen und seinem jeweiligen Entwicklungsstand entsprechend gefördert. Diese Förderung geschieht in Liebe, Würde und Sicherheit. 2. Erziehung, Bildung und BetreuungErziehung spielt sich zwischen den beiden Polen Betreuung und Persönlichkeit entwickeln lassen ab. Beide Pole sind aufeinander angewiesen, damit Betreuung nicht zur Bevormundung und Persönlichkeit entwickeln zu lassen nicht zur Verwahrlosung führt. Unsere Förderung geschieht mit dem Blick auf den ganzen Menschen. Bildung und Erziehung in unserem Kindergarten berücksichtigt also den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele. Die Kinder werden bei der Wahrnehmung ihrer Rollen- und Geschlechtsidentität unterstützt. Beide Geschlechter sind gleichberechtigt. Die Bedürfnisse unserer Kinder nach Sicherheit, Verlässlichkeit, Geborgenheit und sozialer Beziehungen in unserer Einrichtung, nach altersgemäßer Kommunikation mit Gleichaltrigen und erwachsenen Bezugspersonen, sowie eine einwandfreie pädagogische Betreuung auf dem neuesten Stand stehen im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Wir schaffen Raum, Zeit und Gelegenheit für Bewegung, Ruhe, Erholung, Ausdruck von Gefühlen und Interessen, gestalterischen Ausdruck, Sprache, Spiel und Denkentwicklung. Die liebevolle achtende Wertschätzung aller Kinder durch die Mitarbeiterinnen soll zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein. 3. Religiöse und kulturelle ErziehungDas Christliche ist, eingebettet in das Gesamtkonzept, fester Bestandteil unserer Arbeit. Die Mitarbeiterinnen leben christliche Werte vor und vermitteln christliche Inhalte, die es den Kindern ermöglichen eine liebevolle Beziehung zu Gott und seiner Schöpfung zu entfalten und sich ihrer eigenen Religiosität bewusst zu werden. Gemeinsames Feiern und Symbolerfahrungen haben einen hohen Stellenwert. Religion ist aber für uns immer freiwillig. Wir sind offen gegenüber anderen Religionen und Kulturen. Die eigene Identität wird jedoch gewahrt und Unterschiede nicht verwischt. 4. Beteiligung der AngehörigenWir wissen um die Bedeutung der Familie und anderer Bezugspersonen für die grundlegenden sozialen Beziehungen unserer Kinder. Daher versteht sich unserer Einrichtung als familienergänzend und unterstützend. Der ständige Kontakt mit den Bezugspersonen gibt uns wichtige Anregungen und trägt zum besseren gegenseitigen Verständnis bei. Sie sollen sich ebenfalls in unserer Einrichtung wohlfühlen und jederzeit willkommen sein. 5. Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und ÖffentlichkeitsarbeitDen Kindern unserer Einrichtung wird soweit wie möglich die Gelegenheit gegeben, Einblicke in das kirchliche und kommunalen Gemeindeleben zu bekommen und daran teilzunehmen.Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit wollen wir die Aufmerksamkeit unserer Gemeinde erregen und echtes Interesse für unsere Belange wecken.Durch die Darstellung unserer Arbeit sollen die Kinder wieder mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit gelangen. 6. Transparenz der EinrichtungWir stellen unseren Kindergarten allen Interessierten mit einer Infoschrift vor, in welcher alles Wissenswerte über uns und alle Orientierungshilfen zusammengetragen sind. Diese Infoschrift wird ständig auf dem neuesten Stand gehalten. Für Mitarbeiterinnen und Träger gibt es das Handbuch. 7. Planung und Dokumentation der ArbeitAlle geplanten und durchgeführten Arbeiten sowie betriebswirtschaftlichen Erfordernisse werden transparent gemacht. Sie dienen als Grundlage für die gemeinsame Verantwortung von Mitarbeiterinnen, Kindern, Eltern, Träger und öffentlichen Kostenträger für den Inhalt und die Form der Arbeit.Durch die Planung wird besonders die gemeinsame Verantwortung von Mitarbeiterinnen und Kindern deutlich. Die Dokumentation soll Eltern und anderen Kostenträgern die Leistungen unseres Kindergartens verdeutlichen. 8. Qualifikation der MitarbeiterinnenDie erforderliche Qualifikation und persönliche Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen wird jederzeit durch geeignete Mittel gefördert. Dazu ist die Bereitschaft aller Beteiligten zur sachlichen und qualitativen Weiterentwicklung immer gewährleistet. Unterstützt wird dies durch eine vertrauensvollen Zusammenarbeit und einer guten Kommunikation zwischen Mitarbeiterinnen, Träger, Eltern und Fachberatung. 9. Arbeitszufriedenheit der MitarbeiterinnenUnsere Zielsetzung und die Umsetzung unserer Aufgabe erfolgt unter Berücksichtigung eines christliches Menschenbildes. Unsere Einrichtung gewährt deshalb den Mitarbeiterinnen persönlichen Entfaltungsspielraum und Handlungskompetenz. So können ihre Stärken, Fähigkeiten und Gestaltungskräfte ihren Ausdruck finden. Jede Mitarbeiterin bekommt klar gestellte Aufgaben und ist auch dafür verantwortlich.10. Wirtschaftlichkeit der EinrichtungÜber die finanziellen Mittel wird im Rahmen des erstellten Haushaltsplanes der jeweiligen Situation entsprechend verantwortungsvoll verfügt. III. Zwölf Leitsätze zur Qualität1. Wir wollen, dass unsere Kinder und ihre Angehörigen mit unseren Dienstleistungen zufrieden sind. Deshalb ist die hohe Qualität jeglicher Arbeit, die in unserem Namen geleistet wird, eines der obersten Ziele. Auch andere Interessenspartner dürfen Dienstleistungen mit hohem Qualitätsstandard erwarten.
2.I n unserem Bestreben, bestmögliche Qualität zu liefern, arbeiten wir bewusst mit der Fachberatung des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg e.V. und Partnern aus Wissenschaft und Lehre zu-sammen. 3. Als Qualitätsziel gilt immer das einwandfreie Arbeitsergebnis. 4. Zuverlässigkeit ist ein herausragendes Merkmal unserer Dienstleistungen und muss ständig sichergestellt werden. 5. Anfragen oder Reklamationen sind gründlich und zügig zu bearbeiten. Zugesagte Termine werden eingehalten. 6. Jede Mitarbeiterin trägt durch ihre Arbeit zur Verwirklichung unserer Qualitätsziele und durch ihre Ideen zur Verbesserung der Qualität bei. Wer ein Qualitätsrisiko oder eine Verbesserungsmöglichkeit erkennt, ist verpflichtet, die Einrichtungsleitung unverzüglich zu unterrichten. 7.Jede Arbeit soll von Anfang an richtig ausgeführt werden. Sorgfältige Arbeitsvorbereitung verbessert nicht nur die Qualität, sondern senkt auch Kosten. Qualität erhöht die Wirtschaftlichkeit. 8.Nicht nur die Fehler, sondern vor allem die Ursachen von Fehlern müssen beseitigt werden. Fehlervermeidung hat deshalb Vorrang vor Fehlerbeseitigung. 9.Trotz größter Sorgfalt können Fehler auftreten. Sie sind für uns in erster Linie Gelegenheit zur Verbesserung. 10.Die Qualität unserer Dienstleistungen hängt auch von der Qualität zugekaufter Materialien und Dienstleistungen Dritter in unseren Einrichtungen ab. Deshalb wird von unseren Zulieferern und weiteren Dienstleistern höchste Qualität gefordert. 11.Das Erreichen der Qualitätsziele ist eine wichtige Führungsaufgabe. Bei der Leistungsbeurteilung der Mitarbeiterinnen erhält die Qualität der Arbeit in fachlicher und menschlicher Hinsicht besonderes Gewicht. 12.Unsere Leitsätze zur Qualität sind bindend. Wir nehmen zusätzlich Wünsche und Anregungen unserer Kunden ernst und prüfen sie sorgfältig. Sie ergänzen gegebenenfalls unser Leistungsangebot.
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